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Buchhaltung Fremdkapital

Mittelherkunft für die wirtschaftlichen Aktivitäten

Das Fremdkapital ist in der Bilanz jener Teil, der für die Finanzierung von Waren und Anlagen genutzt wird. Man spricht auch von der Mittelherkunft, also jenen Geldern, die für die Finanzierung zur Verfügung stehen. Das Fremdkapital teilt sich dabei in kurzfristige Gelder wie etwa Schulden beim Lieferanten (= Lieferverbindlichkeiten) und in langfristige Gelder wie den Bankkredit. Es hängt stark davon ab, wofür man das Geld benötigt und wie leicht man es durch eigene Erträge wieder hereinspielen kann. Entsprechend werden unterschiedliche Finanzierungswege angestrebt. Die Mittelherkunft ist eine wichtige Größe für das ganze Unternehmen und in der Buchhaltung ist das Fremdkapital sehr oft genannt. Natürlich nicht der Bankkredit, sehr wohl aber die laufenden Rechnungen der Zusteller bei etwa einem Handelsbetrieb.

Arten von Fremdkapital

Beispiele für das Fremdkapital

Das Fremdkapital stellt dabei einen wesentlichen Bereich dar, denn es umfasst jene Gelder, die man Dritten schuldig ist, wobei das kurzfristige Fremdkapital vom langfristigen zu unterscheiden ist. Kurzfristig sind zum Beispiel die Lieferverbindlichkeiten, die entstehen, wenn ein Lieferant Rohstoff übermittelt hat, die noch nicht bezahlt wurden. Üblicherweise werden solche Beträge binnen 30 Tagen ausgeglichen und daher sind sie durchwegs kurzfristige Verbindlichkeiten im Rahmen des Fremdkapitals.

Ein anderes Konzept liegt bei den langfristigen Kapitalquellen vor. Das sind hauptsächlich die Banken, bei denen man aufgrund eines Kredits Geld schuldet und das nicht für die nächsten 30 Tage, sondern häufig für den Ankauf von Geschäftsimmobilien für die nächsten 20 oder 30 Jahre. Damit ist ein ganz anderer Zeitplan für die Rückzahlung nötig, der aber genauso einzuhalten ist und in der Finanzierung eine große Rolle spielen kann.

Schließlich gibt es beim Fremdkapital auch Gelder, die man Kunden schuldet. Normalerweise ist es umgekehrt und man hat geliefert, aber der Kunde hat die Rechnung noch nicht ausgeglichen. Wenn man aber vom Kunden eine Anzahlung erhalten hat und es noch nicht zur Fertigstellung eines Projekts oder zur Lieferung der Ware kam, dann schuldet man dem Kunden diese Anzahlung und dementsprechend ist die Summe der Kundenanzahlungen auch Teil des Fremdkapitals.

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Das Beispiel schlechthin für das Fremdkapital in der Buchhaltung sind die Lieferverbindlichkeiten, speziell was die Übungen in der Wirtschaftsschule betrifft. Häufig wird auf Ziel eingekauft und damit erzeugt man neue Lieferverbindlichkeiten. Eine weitere Möglichkeit besteht durch die Anzahlung für zum Beispiel ein größeres Projekt. Selten geworden ist der Wechsel, die Anleihe ist auch eine Variante des Fremdkapitals.

Häufig braucht es einen Bankkredit für den Start des Unternehmens oder auch zur Finanzierung einer Erweiterung und/oder eines neuen Projekts. Fremdkapital kann aber auch durch Partnerunternehmen zugeführt werden.

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Buchhaltung FremdkapitalArtikel-Thema: Buchhaltung Fremdkapital
Beschreibung: Das 💰 Fremdkapital ist die Finanzquelle für die Handlungen mit Waren, Kosten und Anlagegüter, denn diese Gelder ermöglichen die entsprechenden Handlungen erst.

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