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Aufgaben der Buchhaltung

Weit mehr als nur eine Steuerinformation

Aufgaben der BuchhaltungBei der Buchhaltung oder auch Buchführung denkt man in erster Linie an verstaubte Verordnungen, Zahlen und natürlich Ermittlung der Höhe, wie viel Steuern man zahlen muss. Das gilt für die kleine Buchhaltung eines Einzelunternehmers ebenso wie für die Bilanz eines Konzerns. Deshalb mag man die Buchhaltung eigentlich nicht, weil alles nur nervig ist, aufhält und Steuern will sowieso keiner zahlen. Nicht selten unterschätzt man aber, dass man selbst auch von der Buchhaltung profitieren kann.

Denn die Buchhaltung ist viel mehr als die Darbietung der wirtschaftlichen Zahlen, um selbst zahlen zu können, in erster Linie Steuern an den Staat oder auch an das Land. Es gibt verschiedene Aufgaben und Funktionen, die man auch als Pflicht bezeichnen kann. Hier treffen verschiedene Interessen auch aufeinander und man spricht von den Interessensgruppen oder auch Stakeholder. Das Personal zum Beispiel ist sehr daran interessiert, dass im Unternehmen alles glatt läuft und der Arbeitsplatz gesichert bleibt. Die Bank möchte wissen, ob die Kreditraten weiter bezahlt werden können, der Staat will die Steuerhöhe wissen und selbst hat man auch einige Fragen an das Datenmaterial.

Funktionen und Pflichten der Buchführung

Generell gesehen hat die Buchhaltung eine Informationspflicht, denn ohne ordentlich geführte Buchhaltung ist es für Unternehmen schwierig, Geld von externen Quellen zu erhalten. Das erste, das die potentiellen Geldgeber einfordern, sind Finanzplan, Businessplan und die aktuellen Zahlen aus der Buchhaltung. Denn diese liefert alle Fakten, um zu erkennen, in welchem Zustand sich das Unternehmen befindet.

Und genau hier setzt der Widerspruch zwischen Image und Tatsache an. Die Buchhaltung, eigentlich Buchführung, hat die Aufgabe, alle Geschäftsfälle aufzuzeichnen und damit kann man nicht nur Geldgebern die Fakten liefern, man kann sie auch selbst nutzen. Zum Beispiel teilt die Buchhaltung stets mit, welche Rechnungen noch offen sind und welche nicht. Man kann auch im Falle einer doppelten Buchführung überprüfen, ob man heuer mehr offene Rechnungen von Kunden hat als im letzten Jahr.

Diese Kontrollfunktion kann innerbetrieblich sehr gut genutzt werden und ist alles andere als ein Klotz am Bein - im Gegenteil: sie kann helfen, Fehlerquellen aufzuzeigen und sie kann die Grundlage darstellen, eine Finanzplanung in die Wege zu leiten oder eine erfolgte zu hinterfragen. Denn sie liefert alle Zahlen, die man für eine Analyse braucht. Von den Daten lassen sich zum Beispiel wirtschaftlich relevante Kennzahlen ableiten, etwa wie hoch der Anteil des Anlagevermögens ist, ob man zu viel Geld in der Kassa hat und ob man mehr oder weniger Umsatz als im Vorjahr erwirtschaften konnte.

Eine Schieflage des Unternehmens ist sehr leicht auf Basis der Buchführung erkennbar, umso mehr, wenn man mit ein größeres Unternehmen ist und mit der doppelten Buchführung arbeitet, aber auch ein Einnahmen-Ausgaben-Rechner kann die Jahresergebnisse vergleichen und Trends erkennen, wohin die Reise geht oder gehen könnte.

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Übersicht der Themen

Dokumentationsfunktion
Die Dokumentationsaufgabe der Buchhaltung ist dadurch gegeben, dass jeder einzelne Geschäftsfall eingetragen wird und jederzeit abgerufen werden kann.

Informationsfunktion
Die Informationsaufgabe der Buchhaltung ist für externe Geldgeber genauso wichtig wie für das eigene Unternehmen, etwa für die Analyse der Unternehmenszahlen.

Ermittlungsfunktion
Die Ermittlungsaufgabe der Buchhaltung führt zu der Höhe der Steuern, der Sozialversicherung und anderer Abgaben, sie führt aber auch zum tatsächlichen Gewinn des Geschäftsjah

Planungsfunktion
Die Planungsaufgabe der Buchhaltung bedeutet, dass durch deren Zahlen Fehlentwicklungen offenbar werden und auch in einem Finanzplan einsetzbar sind.

Kontrollfunktion
Die Kontrollaufgabe der Buchhaltung ermöglicht den Vergleich eines früher aufgestellten Finanzplanes mit den tatsächlichen Zahlen, wie sie aus den Konten erhoben werden können.

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