Sie sind hier: Startseite -> Buchhaltung -> E/A-Rechnung

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung

Einnahmen-Ausgaben-Rechner: einfachere Buchhaltung

Die Buchhaltung muss jedes Unternehmen führen, aber es gibt zwei Arten von Buchhaltung - die doppelte Buchhaltung oder auch doppelte Buchführung einerseits und die Eingaben-Ausgaben-Rechnung oder Überschussrechnung andererseits. In beiden Fällen müssen die Geschäftsfälle aufgezeichnet werden, aber bei der doppelten Buchhaltung mit einem Kontenplan und präzisen Konten mit Soll- und Habenseite, bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung entfällt diese Verpflichtung.

E-A-Rechnung vs. doppelte Buchhaltung

Einnahmen-Ausgaben-RechnungWas ist nun der große Unterschied und wer darf wie agieren? Der Unterschied ist, dass bei der doppelten Buchhaltung das Jahresergebnis in einer Bilanz mündet und von Jahr zu Jahr ein Übertrag erfolgt, zum Beispiel vom Anlagevermögen, vom Kassastand, vom Bankguthaben und den Kapitalsummen und offenen Rechnungen. Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gibt es eine Abrechnung pro Jahr und das wars. Im nächsten Jahr wird wieder bei 0 begonnen, einen Übertrag gibt es nur in einem Fall: im Anlageverzeichnis zum Beispiel für das Betriebsauto, für Büroausstattung, das PC-System oder andere Gerätschaft, die höherwertig ist.

Bei der Benutzung sind die Rechtsvorschriften zu beachten. Ein Kaufmann ist generell verpflichtet, eine doppelte Buchhaltung zu führen, freiberuflich tätige Unternehmerinnen und Unternehmer hingegen nicht. Wer nicht muss, darf aber die doppelte Buchhaltung wählen, was manchmal von Vorteil sein kann.

Für viele ist die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung aber die einfachere Option. Für die Abführung der Umsatzsteuer muss man die Belege sowieso eintragen und die Summe der monatlichen Erkenntnisse mündet in der Überschussrechnung. Wer so agiert, wird Einnahmen-Ausgaben-Rechner bezeichnet und die Überschussrechnung sieht so aus, dass die tatsächlichen Einnahmen und die tatsächlichen Ausgaben gegenübergestellt werden. Die Differenz ist dann der Gewinn oder Verlust und führt zur Höhe der Steuer, die abzuführen ist.

Tatsächliche Einnahmen und Ausgaben bedeutet, dass ein Erlös erst dann eingetragen wird, wenn der Kunde wirklich bezahlt hat und nicht dann, wann die Rechnung erstellt wurde und gleiches gilt für selbst bezahlte Lieferantenrechnungen. Das bedeutet, dass Überträge in das nächste Jahr, wie dies bei der doppelten Buchhaltung bei offenen Rechnungen der Fall ist, nicht erfolgt. Was vom 1. 1. bis 31. 12. passiert ist, wird berücksichtigt, alles andere dann, wenn es aktuell ist. Das vereinfacht die Sache natürlich wesentlich.

Übersicht der Themen

  • Gewinnermittlung
    Die Gewinnermittlung bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung durch Vergleich von Einnahmen und Ausgaben.

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Weitere Kapitel zum Thema:

  • Aufgaben der Buchhaltung
    Grundlagen über die Aufgaben der Buchhaltung bzw. Buchführung und der Möglichkeiten, die sich daraus ergeben wie etwa das Ablesen von Entwicklungen im Unternehmen.
  • Grundsätze
    Die Grundsätze in der Buchhaltung, die einzuhalten sind wie Genauigkeit, umgehende Eintragung und Klarheit der Geschäftsfälle.
  • Interessenten
    Es gibt die Aufgaben der Buchführung, die Vorschriften, aber auch viele Interessenten an den Werten, die auf diese Art und Weise ermittelt werden.
  • E/A-Rechnung
    Grundlagen über die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung in der Buchhaltung als Alternative zur doppelten Buchhaltung, z. B. für Freiberufler.
  • Doppelte Buchhaltung
    Grundlagen über die doppelte Buchhaltung als am meisten verwendete Form der Buchhaltung in einem Unternehmen mit dem Prinzip Soll und Haben.
  • Konto
    Grundlagen über das Konto in der doppelten Buchhaltung vom Bestandskonto über das Ertragskonto bis zum Bilanzkonto.
  • Belege und Belegarten
    Grundlagen über die Belege und Belegarten zum Nachweis der Geschäftsfälle, die in die Buchhaltung eingetragen wurden.
  • Kontenrahmen
    Grundlagen über den Kontenrahmen und seine Aufgabe in der doppelten Buchhaltung zur Strukturierung der Geschäftsfälle und Konten.
  • Buchungsbeispiele
    Buchungsbeispiele zeigen, wie in der doppelten Buchhaltung (Buchführung) Geschäftsfälle behandelt, interpretiert und schließlich korrekt verbucht werden.
  • Bilanz
    Grundlagen über die Bilanz als Jahresabschluss und die Bilanzarten mit dem Trend, wie es um das Unternehmen steht.
  • Anlagevermögen
    Das Anlagevermögen ist ein wesentlicher Bestandteil der Aktivseite einer Bilanz ergo eines Unternehmens, unterscheidet sich aber je nach Unternehmen und Branche.
  • Umlaufvermögen
    Grundlagen über die Buchhaltung und das Umlaufvermögen, das die kurzfristigen Vermögenswerte eines Unternehmens zusammenfasst.
  • Fremdkapital
    Das Fremdkapital ist die Finanzquelle für die Handlungen mit Waren, Kosten und Anlagegüter, denn diese Gelder ermöglichen die entsprechenden Handlungen erst.
  • Rechnungsabgrenzung
    Die Rechnungsabgrenzung ist in der Buchführung die Technik bei den Bilanzarbeiten, um Beträge auszuschließen, die nach dem Bilanzstichgalt gültig sind.
  • Rückstellungen
    Die Rückstellungen sind in der doppelten Buchführung Beträge, die als präventiv angesetzte Ausgaben des Unternehmens im Vorfeld berücksichtigt werden.
  • Sitemap
    Überblick über das Buchhaltung-ABC und die Sitemap mit den bisher gespeicherten Begriffen und Erklärungen.

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Buchhaltung