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Regionen und Grenzen im Handel

Einteilung nach Regionen und regionaler Ausrichtung

Der Handel ist eine wesentliche Funktion der lokalen, nationalen und internationalen bis globalen Wirtschaft und ist je nach Geschäftsbereich, Ausrichtung, Größe und Zielsetzung in unterschiedlichen Regionen ein Thema für ein Unternehmen. Ein kleines Geschäft mit Modeartikel wird im Regelfall vor allem vor Ort aktiv seine Waren präsentieren wollen, ein großes Unternehmen mit einigen Filialen oder gar Niederlassungen operiert möglicherweise national, vielleicht aber auch international.

Regionen und Grenzen im Handel

Für die Wirtschaftsbeurteilung sind daher unterschiedliche statistische Größen wichtig. Das gilt für das Wirtschaftsministerium eines Landes genauso wie auch für die Zahlen der Europäischen Union, um sie mit jenen der USA, Japan oder China zu vergleichen und das gilt für das einzelne Unternehmen ebenso.

Die Zahlen dokumentieren die Verkaufsleistung ergo den Export, aber auch die Einkaufsleistung ergo den Import in bzw. aus dem Inland und/oder Ausland. Wer international agiert, möchte auch wissen, wie groß der Umsatz im Ausland und Inland ist und wo die Schwerpunkte liegen. Mit einer Handelstätigkeit über die nationalen Grenzen hinaus bietet sich die Möglichkeit, Schwachstellen zu kompensieren. Wenn der heimische Markt gerade zusammenbricht, weil die Wirtschaftslage sich nicht positiv präsentiert, kann man mit Handelserfolgen im Ausland diese Schwächen ausgleichen und umgekehrt.

Die Begriffe sind daher auch oft in den Wirtschaftsnachrichten ein Thema und sehr geläufig, auch wenn man sich nicht groß Gedanken macht.

Begriffe zu den Handelsregionen

Import und Export sind die ersten Begriffe, die bald einfallen - ihre Bedeutung überlegt man sich vielleicht nicht so konsequent. Der Binnenmarkt ist auch ab und an ein Thema. Generell gibt es folgende wichtige Begriffe zu Regionen und grenzüberschreitenden Handel:

Ausfuhr oder Export

Die Ausfuhr, häufig Export bezeichnet, umschreibt den Verkauf von Waren und Dienstleistungen in das Ausland. Dabei kann man verschiedene Definitionen heranziehen - abhängig vom Unternehmen, der Größe und vor allem der Niederlassungen. Denn ein rein in Österreich oder Deutschland agierendes Handelsunternehmen oder auch ein Erzeuger könnte als Inland Österreich bzw. Deutschland als Heimatland definieren, womit alle anderen EU-Staaten bereits als Ausland abgegrenzt sind. Sie können aber auch den gesamten EU-Raum als Inland ansehen und die Ausfuhr in die USA, nach Afrika, Japan, China oder in andere Länder als Ausfuhr festlegen.

Das Ziel der Ausfuhr besteht darin, die Absatzmärkte zu erweitern. Manche Unternehmen sind gar nicht so groß, agieren aber per Internet international und verkaufen ihre Produkte rund um den Globus. Sie erzielen damit mehr Umsatz als mit einem lokalen Geschäft und können aufgrund ihrer Erfahrungen und Beziehungen sogar ein Netzwerk aufbauen, das weitere Möglichkeiten für spätere Umsatzideen bietet. Denn durch das Internet kann man Leute in fremden Ländern erreichen, die niemals in das Geschäft gekommen wären und somit hat man viel größere Optionen bei der Kundschaft.

Einfuhr oder Import

Die Einfuhr oder auch der Import umschreibt den Einkauf von Waren und/oder Dienstleistungen aus dem Ausland. Es ist dies genau das Gegenteil von Ausfuhr bzw. Export. Man importiert Waren, um sie hier zu verkaufen und damit ein größeres Angebot zur Verfügung zu haben. Dazu gehören auch Materialien, die es hier nicht gibt und die man importiert, um in der Fabrik weiterarbeiten zu können.

Binnenhandel

Der Binnenhandel ist aus Sicht eines Handelsunternehmens jede Aktion von Kauf und Verkauf, die sich innerhalb eines Landes abspielt. Aus Sicht eines Nationalstaates ist der Binnenhandel die Gesamtheit aller Aktivitäten innerhalb des Landes und für die Wirtschaftspolitik ergibt sich somit eine wichtige Kennzahl abseits von Import und Export. Und so unterscheidet man sowohl beim Einkauf als auch beim Verkauf von Handelswaren und Dienstleistungen zwischen dem Außenhandel und dem Binnenhandel.

Meist gilt der Binnenhandel für das eigene Land, also Österreich oder Deutschland, statt der Europäischen Union. Das liegt daran, dass man mit den Zahlen die nationale Wirtschaftspolitik bestückt und entsprechende Entscheidungen trifft. Es hilft wenig, wenn andere EU-Länder gute Zahlen liefern, aber in der Heimat läuft es nicht so gut.

Heimatmarkt

Ein seltener benutzter Begriff leitet sich vom Binnenhandel ab und bezieht sich auf den Handel im eigenen Land, der eigentlich mit dem Binnenhandel gleichzusetzen ist. In den Wirtschaftsnachrichten wird eher vom Binnenhandel gesprochen.

Auslandsmärkte

Vom internationalen Handel abgeleitet gibt es den Begriff des Auslandsmarktes, wobei meistens die Mehrzahl der Auslandsmärkte genannt wird. Damit sind jene Länder gemeint, in denen ein Unternehmen aktiv vertreten ist, um seine Waren und/oder Dienstleistungen anzubieten, und zwar jenseits des Heimatlandes.

Außenhandel

Der Außenhandel fasst alle Handelsaktivitäten zusammen, bei denen über die nationalen Grenzen hinaus ein Einkauf oder Verkauf durchgeführt wird. Die Kundschaft kann privater Natur sein oder auch ein Unternehmen, wesentlich ist für die Definition, dass zumindest zwei Länder involviert sind. Die Summe aller dieser Tätigkeiten aller Unternehmen findet sich auch in den nationalen Auswertungen der Regierungen wieder und zwar bei der Handelsbilanz, bei der verglichen wird, ob mehr importiert oder exportiert wird.

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Wie man den Handel durchführt, hängt von vielen Parametern und Möglichkeiten ab. Man könnte die vielen Formen auch in Kategorien unterteilen. Der Einzelhandel ist etwa ein wichtiger Bereich für Nahversorgung und ähnliche Waren. Teil davon ist etwa der Lebensmitteleinzelhandel. Weitere Kategorien sind der Fachhandel sowie der Großhandel mit wichtiger Funktion für das ganze Handelssystem.

Der Versandhandel wurde bald nach dem Zweiten Weltkrieg eine attraktive Alternative zum Einkauf ums Eck mit Bestellung per Telefon oder Postkarte. Der Telefonverkauf war auch bald Thema, aber rechtlich mitunter problematisch. Mit dem Internet kam der Onlinehandel dazu, der durch das Mobile Commerce eine Erweiterung durch die Handynutzung erfuhr. TV-Shopping ist eine Lösung als Übergang von Versandhandel und Onlinehandel. Dazu passt auch die Möglichkeit des Verkaufs per Auktion. Beliebt wurde auch das System vom Click & Collect als Kombination von Onlineshop und Geschäftslokal.

Konzepte gibt es im Handel reichlich. Das Einkaufszentrum ist so ein Konzept für Betreiber ebenso wie auch für die Händler mit Mietfläche. Die Einkaufsstraße als Zusammenschluss von Händler ist ein weiteres Konzept zur Verkaufsförderung. Hier sollte auch die Agglomeration berücksichtigt werden. One-Stop-Shopping ist ein Konzept ähnlich dem Einkaufszentrum, aber namentlich nicht allen bekannt.

Und dann gibt es auch typische Handelssituationen wie das Saisongeschäft oder den Testmarkt. Weitere Kriterien sind die Handelsunternehmen selbst sowie die Regionen.

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Regionen im HandelArtikel-Thema: Regionen und Grenzen im Handel
Beschreibung: Die 🛒 Regionen und Länder führen im Handel zu Begriffe wie ✅ Auslandsmarkt, Heimatmarkt oder Binnenmarkt.

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